PVC-Karten
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PVC-Karten kaufen: Welche Karte passt zu meinem Kartendrucker?
PVC-Karten sind stabile Kunststoffkarten, die mit dafür vorgesehenen Kartendruckern individuell bedruckt werden können. Sie werden unter anderem für Mitarbeiter- und Besucherausweise, Mitgliedskarten, Kundenkarten sowie weitere Kennzeichnungs- und Organisationsaufgaben eingesetzt.
Für eine zuverlässige Verarbeitung muss die Karte zum verwendeten Kartendrucker passen. Entscheidend sind insbesondere Kartenformat, Material, Kartenstärke und die vom Drucker unterstützten Medienspezifikationen. Vor dem Kauf sollten deshalb die technischen Angaben des Kartendruckers mit den Eigenschaften der PVC-Karte verglichen werden.
CR-80: das verbreitete Format für PVC-Karten
Viele professionelle Kartendrucker verarbeiten Karten im sogenannten CR-80-Format. Dieses entspricht dem ISO-ID-1-Format und hat ungefähr die Abmessungen einer klassischen Bank- oder Kreditkarte. Das Format allein garantiert jedoch noch keine Kompatibilität mit einem bestimmten Drucker.
Neben Länge und Breite muss insbesondere die Kartenstärke berücksichtigt werden. Eine bei Kartendruckern häufig verwendete Stärke beträgt 30 mil beziehungsweise rund 0,76 mm. Welche Kartenstärken tatsächlich verarbeitet werden können, hängt vom jeweiligen Gerät ab.
Kartenstärke und Druckerkompatibilität prüfen
Kartendrucker können je nach Modell unterschiedliche Kartenstärken und Materialien unterstützen. Manche Geräte sind speziell für klassische PVC-Karten ausgelegt, andere können zusätzlich PVC-Verbundkarten oder weitere Kartenmaterialien verarbeiten.
Prüfen Sie deshalb vor der Bestellung die Medienangaben Ihres Kartendruckers. Besonders wichtig sind unterstütztes Kartenformat, zulässige Kartenstärke und freigegebene Materialien. Eine äußerlich passende Karte ist nicht automatisch für jedes Kartendrucksystem geeignet.
Wofür werden PVC-Karten verwendet?
Bedruckbare PVC-Karten lassen sich für zahlreiche Anwendungen individuell gestalten. Abhängig vom eingesetzten Kartendrucker können Texte, Logos, Fotos, Nummern, Barcodes oder andere Informationen auf die Karten gedruckt werden.
- Mitarbeiterausweise: für Namen, Fotos, Abteilungen oder interne Kennzeichnungen.
- Besucherkarten: zur sichtbaren Kennzeichnung von Gästen und externen Personen.
- Mitgliedskarten: beispielsweise für Vereine, Organisationen oder Einrichtungen.
- Kundenkarten: für individuelle Kunden- oder Bonusprogramme.
- Identifikationskarten: für interne Zuordnungen, Kennzeichnungen oder organisatorische Anwendungen.
Welche Funktionen umgesetzt werden können, hängt von Karte und Kartendrucker ab. Zusatzfunktionen wie Magnetstreifen, kontaktbehaftete Chips oder kontaktlose Technologien erfordern dafür ausgelegte Karten und gegebenenfalls entsprechende Encoder im Drucksystem.
Weiße PVC-Karten für individuelle Kartendrucke
Weiße Blanko-PVC-Karten bieten eine neutrale Oberfläche für individuell gestaltete Karten. Sie eignen sich besonders, wenn unterschiedliche Namen, Fotos, Logos oder andere variable Informationen direkt mit einem Kartendrucker aufgebracht werden sollen.
Für ein gleichmäßiges Druckergebnis sollten die Karten sauber, trocken und frei von Staub oder Fingerabdrücken sein. Verschmutzungen auf der Kartenoberfläche können die Druckqualität beeinträchtigen oder in Kartendrucksystemen zu Problemen beim Transport führen.
PVC-Karten und Farbbänder richtig kombinieren
Neben der PVC-Karte beeinflusst das verwendete Farbband das spätere Druckergebnis. Kartendrucker können je nach Gerät beispielsweise einfarbige oder mehrfarbige Farbbänder einsetzen. Für den Farbdruck werden häufig Farbbänder mit mehreren Farbsegmenten verwendet.
Karte, Farbband und Kartendrucker müssen technisch zueinander passen. Prüfen Sie deshalb neben der Kartenkompatibilität auch, welches Farbband für Ihr Druckermodell und den gewünschten Druck vorgesehen ist. Geeignete Verbrauchsmaterialien finden Sie in unserer Kategorie Farbbänder.
PVC-Karten richtig lagern und handhaben
PVC-Karten sollten möglichst sauber, trocken und vor Staub geschützt gelagert werden. Berühren Sie die zu bedruckende Oberfläche möglichst nicht mit den Fingern, da Fett- oder Schmutzrückstände das Druckbild beeinträchtigen können.
Bewahren Sie nicht benötigte Karten am besten in ihrer Verpackung auf und beachten Sie zusätzlich die Lagerungs- und Verarbeitungshinweise des Karten- und Druckerherstellers. So bleiben Oberfläche und Laufeigenschaften der Karten möglichst lange erhalten.
Weitere Produkte für Computer und Arbeitsplatz finden Sie unter Computerzubehör.
PVC-Karten auswählen: Darauf kommt es beim Kartendruck an
| Einsatzzweck | Passender Druckertyp | Empfehlung |
|---|---|---|
| Standardkarten und Ausweise | Weiße PVC-Karte im CR-80-Format | Prüfen, ob Kartendrucker und Kartenzuführung das Kartenformat unterstützen |
| Mitarbeiter- und Besucherkarten | Bedruckbare Blanko-PVC-Karte | Geeignet für individuelle Inhalte wie Namen, Fotos, Logos oder Nummern |
| Kartenstärke 30 mil | PVC-Karte mit rund 0,76 mm Stärke | Vor dem Kauf kontrollieren, ob der Kartendrucker diese Kartenstärke verarbeiten kann |
| Einseitiger Kartendruck | PVC-Karte für kompatiblen Kartendrucker | Kartenmaterial und Druckverfahren mit den Herstellerangaben des Druckers abgleichen |
| Beidseitiger Kartendruck | Beidseitig bedruckbare PVC-Karte | Zusätzlich prüfen, ob der eingesetzte Kartendrucker automatischen oder manuellen Duplexdruck unterstützt |
| Farbdruck auf PVC-Karten | PVC-Karte mit passendem Farbband | Kartenoberfläche, Kartendrucker und verwendetes Farbband müssen aufeinander abgestimmt sein |
| Zusatzfunktionen benötigt | PVC-, Magnetstreifen- oder Smartcard passend zum System | Prüfen, welche Kartentechnologien der verwendete Drucker beziehungsweise Encoder unterstützt |
| Kompatibilität unbekannt | Karte anhand der Druckerspezifikation auswählen | Kartenformat, Stärke und Material nicht allein nach Aussehen bestimmen, sondern mit den Herstellerangaben vergleichen |